Umweltauswirkungen von Energiesystemen
Zürich und andere Schweizer Städte sind den Zielen der 2000 Watt Gesellschaft verpflichtet, einem Konzept, das durch den ETH Rat entwickelt worden ist (siehe Novatlantis Website). Auf der einen Seite erfordert die 2000 Watt Gesellschaft griffige Massnahmen im Bereich des Energiesparens und anderseits rückt die Frage nach den effektivsten Energieformen in den Vordergrund.
Seit Beginn der neunziger Jahre haben Mitarbeiter von ESU-services GmbH zur Beurteilung der Umweltverträglichkeit von Energiesystemen massgeblich beigetragen. Langjährige Erfahrungen mit der mit dem ABB Forschungspreis ausgezeichneten Pionierarbeit "Ökoinventaren von Energiesystemen", mit der heute international führenden ecoinvent Datenbank, und mit grossen Europäischen Forschungsprojekten wie ECLIPSE, NEEDS und RENEW machen ESU-services GmbH zur ersten Adresse wenn es um eine faire und unvoreingenommen Umweltbeurteilung von heutigen und zukünftigen Energiesystemen geht.
Die Umweltauswirkungen verschiedener Kraftwerkstechnologien sind nachstehend aufgezeigt. Die Energieeffizienz und die Umweltperformance variiert stark zwischen den verschiedenen Technologien. Die Primärenergie wird mit Systemen auf Basis erneuerbarer Energien wie Wasserkraft, Windkraft, Biogas, und Photovoltaik deutlich effizienter genutzt. Die Energieverluste sind bei Kernenergie am höchsten: Bei der Bereitstellung von 1 Watt Leistung gehen auf dem Lebensweg drei weitere Watt verloren und sind für den Bürger nicht mehr nutzbar. Der kumulierte Energieaufwand wurde mit dem im ecoinvent Zentrum (ETHZ, EPFL, PSI, Empa und ART) entwickelten Konsensmodell quantifiziert.
Die Umweltauswirkungen werden ausgedrückt in Umweltbelastungspunkten gemäss der kürzlich im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, Bafu aktualisierten Methode der ökologischen Knappheit 2006. Die Auswirkungen von Strom aus Wasserkraft, aus Kehrichtverbrennungsanlagen, und aus Windkraft sind am tiefsten. Die Umweltauswirkungen der Atomenergie sind mehr als doppelt so hoch im Vergleich zu Strom aus Holz oder Biogas.
ESU-services ermöglich Ihnen mit Webtools die Umweltbelastung verschiedener Strom- und Fernwärmemixe sowie von Transportleistungen zu berechnen.
Studie "Primärenergiefaktoren von Energiesystemen" herunterladen
Studie "Primärenergiefaktoren von Transportleistungen" herunterladen
Frischknecht R., M. Tuchschmid, 2008, Primärenergiefaktoren von Energiesystemen, Version 1.4, im Auftrag des Amts für Hochbauten der Stadt Zürich und von novatlantis, ESU-services GmbH, Uster
Frischknecht R., M. Stucki, 2008, Primärenergiefaktoren von Transportleistungen, Version 1.3, im Auftrag des Amts für Hochbauten der Stadt Zürich, ESU-services GmbH, Uster




